Das vergangene Jahr hatte, trotz meines Jahresmottos “Slow”, eine hohe Geschwindigkeit und schon im Frühjahr hat es sehr schnell Fahrt aufgenommen. Für mich war es oft zu schnell.
Im Februar 2026 beginnt, laut Chinesischem Horoskop, das Jahr des Feuerpferdes. Es ist gekennzeichnet durch Schnelligkeit, Unruhe, Impulsivität und eine starke Dynamik – die durch das Feuer-Element noch verstärkt wird. Das Jahr 2026 steht für Transformation.
Das heißt, das Jahr bringt große Herausforderungen mit sich. Aber auch Wandel und Neubeginn.
Bei dieser starken Energie und Unruhe braucht es mehr denn je Balance und Bewusstsein. Erdung, Ruhe und Präsenz helfen dem Tempo und den Herausforderungen standzuhalten. Wenn wir bewusst handeln und mit uns verbunden bleiben, können wir diese kraftvolle Energie, die das Jahr des Feuerpferdes mitbringt, positiv für uns nutzen.
Aus diesem Grund ist mein Motto für 2026: Tiefe und Wahrhaftigkeit.
Wahrhaftig leben. Langsam gehen. Bei mir bleiben.
INHALTSANGABE
Ich habe es gespürt
Noch bevor mir klar war, dass es sich um das Jahr des Feuerpferdes handelt und welche Qualitäten es mitbringt, spürte ich, dass 2026 für Tiefe steht. Es ist eine Fortführung meines Mottos aus 2025 – Slow. Bereits hier ging es um achtsames, langsames (er-)leben und ein bisschen weniger an Dingen und Input im Alltag.
2026 ist ein Jahr für Regeneration, innere Einkehr und echte Verbindung.
Halt und Balance
In diesem Jahr möchte ich das Mantra “Slow” fortsetzen und vertiefen. Präsent sein, Erdung und verbunden sein mit mir selbst, geben mir den nötigen Halt und Stabilität in einem fordernden Jahr voller Bewegung. Ein reguliertes Nervensystem bringt mir Balance und innere Ruhe, um klare Entscheidungen treffen zu können und vielleicht neue Wege einschlagen zu können.
Tiefe ist für mich der Gegenpol zur Schnelllebigkeit. In der Tiefe finde ich Halt und Balance.
Reduktion und Integration
Tiefe entsteht durch Reduktion und Integration von Vorhandenem. Ein kräftiges Aussortieren und Ausmisten kann sehr hilfreich sein und macht außerdem Platz für Neues. Ein bewusstes Integrieren von Vorhandenen oder Neuem ist dann viel besser möglich. Weniger Dinge um mich herum und weniger Input lassen die Energie fließen und helfen mir, Raum entstehen zu lassen, in dem ich wachsen kann.
Tiefe darf mich daran erinnern, was wirklich zählt und wichtig ist.
Raum zum Wachsen
In der Tiefe kann Raum entstehen. Raum ist wichtig für Transformation und inneres Wachstum. Dabei steht dieser Raum für mich für eine Leere. Nur aus der Leere heraus kann etwas Neues entstehen.
Dieser Raum ist wichtig für Entscheidungen. Denn dieser Raum ermöglicht es mir zu reflektieren und Klarheit zu erlangen.
Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn alles zugestellt ist – sei es materiell oder energetisch. Es fühlt sich an, als ob einem die Luft zu Atmen genommen wird. Es fühlt sich eng und angespannt an. Die Sicht ist einem genommen. Haben wir aber Raum, fühlt sich das nach Weite und Möglichkeiten an – nach Freiheit. Da ist Luft zum Atmen. Der Blick kann weit werden.
Dieser Raum, von dem ich spreche, ist so wichtig!
Wenn ich jedoch auf unsere Gesellschaft blicke, ist es dieser, der den meisten Menschen fehlt. Und selbst, wenn sie sich darüber bewusst sind, so beobachte ich es oft, dass sie sich die Zeit nicht geben, um diesen Raum entstehen zu lassen. Es sind Gewohnheiten, ein Hamsterrad und Alltagsrennen, die sie abhalten. Auch ich habe die Erfahrung gemacht. In 2026 möchte ich dies ändern.
Tiefe in Beziehungen
Ich sehne mich nach echten, tiefgründigen Gesprächen und Momenten. Ich möchte bewusst mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen sowie mit lieben Bekannten.
Ich wünsche mir Kooperationen mit echtem Mehrwert. Austausch mit gemeinsamen Wachstum.
Fazit
Das vergangene Jahr hat mich mit seinem Tempo und seinen Herausforderungen bereits auf das Kommende vorbereitet. Ich habe für mich erfahren können, was mich stützt und stärkt. Ich habe mir meinen eigenen Kompass gebaut, der mir hilft, mich mehr mit mir selbst zu verbinden und bei mir zu bleiben – egal wie stürmisch es draußen zugeht.
Ich möchte mir Zeit für mich nehmen, um meine innere Stimme wieder zu hören und innere Ruhe zu finden, statt ständig nach außen zu streben. Ich möchte bewusster (er-)leben, statt nur zu konsumieren oder zu reagieren.
TIEFE steht für mich für: Wahrhaftigkeit, Langsamkeit, Achtsamkeit, Erdung, Regeneration, ein reguliertes Nervensystem, Klarheit, Zentrierung und Ausrichtung sowie Verbundenheit und ein Raum zum Wachsen.
Als persönliche Unterstützung im Alltag und bei der Umsetzung meiner Vorhaben nutze ich die Achtsamkeit, bewusste Atempraxis, ätherische Öle, Körperarbeit und Energiearbeit – wie Shiatsu, Qi Gong und Reiki, Routinen und Rituale sowie die Weisheit des Ayurveda.
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