…dein kleines Selbstfürsorge-Ritual

Warum Routinen? Warum ein Ritual?

Sie verbessern die Qualität unseres Lebens und unser körperliches und geistiges Wohlbefinden. Routinen verhelfen uns zu mehr Energie. Eine regelmäßige Morgenroutine fördert deine Gesundheit. Wie du in den Tag startest wirkt sich maßgeblich auf deinen weiteren Tagesverlauf aus. Hier kannst du dir die Ayurvedische Morgenroutine zu Nutze machen.

Die Ayurvedische Morgenroutine besteht aus 7 Schritten:

  • Zunge schaben
  • Öl ziehen
  • Nasenspülung und Pflege mit Öl
  • Warmes Wasser trinken
  • Selbstmassage
  • Körperliche Aktivität
  • Ruhe

 

1. Zunge schaben

Unser Körper regeneriert über Nacht und befreit sich von Toxinen. Diese lagern sich u.a. im Mundraum und auf der Zunge ab. Diese Gifte beeinträchtigen unseren Geschmack und können Mundgeruch verursachen. Mit dem Schaben der Zunge reinigst du diese nicht nur, du stimulierst sie auch. Durch die Stimulation werden Signale an den Magen-Darmtrakt gesendet und die Verdauung in Gang gebracht.

Mit einem Zungenschaber, oder einem Löffel, fährst du 3-7 x über deine Zunge. Gehe dabei sanft vor.

 

2. Ölziehen

Das Öl kräftigt dein Zahnfleisch und deine Zähne, vermindert Mundgeruch, aktiviert die Gesichtsmuskulatur, befeuchtet Lippen und Hals und fördert mentale Frische. Außerdem regt es die Speicheldrüsen an, wodurch die Ausscheidung von toxischen Stoffen aus dem Organismus gefördert wird. Zudem kannst du mit dem Ölziehen deine Abwehrkräfte stärken und dein Immunsystem unterstützen.

Wie funktioniert es? Nimm 1 Teelöffel Öl in den Mund und bewege das Öl kräftig hin und her. Mach das für mindestens 10 Minuten. Anschließend spuckst du das Öl in ein Papiertuch. Beachte, das Öl im normalen Abfall zu entsorgen und nicht in der Toilette, da es sonst zu Verstopfung dieser kommen kann. Danach kannst du deinen Mund noch mit Wasser ausspülen und wie gewohnt Zähne putzen.

Welches Öl? Es gibt eine Vielzahl an Ölen, die du verwenden kannst. Sesamöl, Kokosöl, Leinöl, Olivenöl, oder eine Mischung mit ätherischen Ölen z.B. ELIXR Energy Mundziehöl.

 

3. Nasenspülung und -pflege

Die Nasenspülung erfolgt mit einem Netikännchen oder einer herkömmlichen Nasendusche. Man verwendet lauwarmes Wasser und Salz. Auf ein Netikännchen nimmt man 1 TL Salz. Man lässt das Wasser abwechselnd durch das rechte und linke Nasenloch laufen. Anschließend fettet man den Naseneingang noch mit Öl ein. Ich benutze hier das Maharishi Ayurveda Naysa Öl MP 16.

Die Nasenspülung hat eine tiefgreifende Wirkung auf Nasen- und Nebenhöhlen. Sie schwämmt Bakterien, Viren und Pollen aus der Nase. Die Sinnesaktivität wird gesteigert und die Konzentration gefördert. Außerdem kannst du damit dein Immunsystem unterstützen und stärken und beugst einem Schnupfen vor.

 

4. Warmes Wasser trinken

Nicht nur im Ayurveda, sondern auch in der Traditionell Chinesischen Medizin wird empfohlen morgens auf nüchternen Magen 1-2 Gläser warmes Wasser zu trinken. Es empfiehlt sich das Wasser abzukochen. Das warme Wasser am Morgen regt deine Verdauung an, kurbelt den Stoffwechsel an und bringt dir Energie. Außerdem gleicht er den Flüssigkeitsverlust, durch die Nacht, wieder aus.

 

5. Selbstmassage

Die Selbstmassage reduziert Stress und regt das lymphatische System an. Die Haut wird genährt und die Muskulatur kann entspannen. Unterschieden wird hier zwischen der Trockenmassage, welche anregend wirkt und einer Ölmassage, welche beruhigend wirkt.

Für die Trockenmassage wird ein Seidenhandschuh (Garshanhandschuh) benötigt.

Für die Ölmassage verwendest du ein hochwertiges Öl, z.B. Sesamöl oder Kokosöl. Sesamöl empfiehlt sich für diejenigen, die schnell frieren, da es wärmt (im Ayurveda entspricht dies dem Vata und Kapha Dosha). Kokosöl ist kühlend und daher eher für diejenigen geeignet, denen häufig zu warm ist (im Ayurveda das Pitta Dosha). Danvantharam ist ein nährendes Öl für die Winterzeit. Sheerabala ist ein eher kühlendes Öl für die Sommerzeit.

 

6. Körperliche Aktivität

Das kann eine Yogasequenz sein, ein Sonnengruß, Qi Gong, Laufen,Tanzen,… Ganz worauf du Lust hast.

 

7. Ruhe

Lass deinen Körper zur Ruhe kommen mit einer Meditation. Dies bringt dir Klarheit und Fokus für deinen Tag.

 

Als Mama weiß ich sehr gut, dass man in der Regel die Zeit für alle 7 Schritte gar nicht zur Verfügung hat. Daher verkürze ich meine Morgenroutine auf 4-5 Schritte. Aus ayurvedischer Sicht sind Zungenschaben, Ölziehen und warmes Wasser besonders wichtige Bestandteile der Morgenroutine. Der Ayurveda lässt sich sehr gut an den eigenen Alltag anpassen. Es ist möglich eine Abkürzung zu nehmen (wie ich das mache), so dass du dich mit deiner Morgenroutine auch wirklich wohl fühlen und gestärkt in den Tag starten kannst.

Du kannst zum Beispiel die Selbstmassage auf den Abend verlegen. Je nachdem wieviel Zeit du hast, massierst du den ganzen Körper mit warmem Öl oder beendest den Tag mit einer wohltuenden Fußmassage.

Auch Yoga oder andere körperliche Aktivitäten, sowie die Meditation kannst du flexibel auf andere Tageszeiten verschieben. In der Zeit zwischen 14-18 Uhr ist laut Ayurveda die beste Zeit für körperliche Aktivitäten. Am Abend bietet sich eine Meditation oder sanftes Yoga an, um den Tag ausklingen zu lassen.

Aber auch hier gilt: dies sind Möglichkeiten. Schau was gut für dich passt. Bleib flexibel und kasteie dich nicht. Deine Morgenroutine soll dir gut tun und dir Energie für den Tag spenden.

Wer sich jetzt fragt, wie ich das denn mache: Ich gestalte meine Morgenroutine mit Zunge schaben, Öl ziehen, und Wasser trinken. Wenn es zeitlich passt schließe ich noch eine 5 bis 10-minütige Meditation an.

 

In diesem Sinne, nimm dir Zeit dich selbst zu beschenken, z. B. mit einer wundervollen Morgenroutine.

Hier kannst du dir die Ayurvedische Morgenroutine als PDF zum Ausdrucken herunterladen.

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  2. Mein Jahresrückblick - Anja Stölzel - […] Die Ayurvedische Morgenroutine – weil sie mir selbst so viel gibt und mich gut in den Tag starten lässt…

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